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Digitaler Lese-Assistent für’s iPad [2]

Lesen-App

Zuerst einmal vielen, vielen Dank für das teilweise überragende Feedback. Mir haben die Ideen und Einwände und auch der Diskurs sehr geholfen, das Konzept etwas konkreter zu fassen zu bekommen. Mein nächster Schritt war es nun, die Funktionen in Form einer Mindmap anzuordnen, um damit einen Anfang für erste Entwürfe zu haben. Den relevanten Teil der Mindmap könnt ihr euch hier ansehen, zum Vergrößern einfach klicken. Wer möchte, kann auch eine Einladung von mir haben, um aktiv an der Mindmap mitzubauen, dazu einfach einen Kommentar unter den Beitrag, ich melde ich dann via E-Mail. Danke!

Aus dem aktuellen Stand der Struktur ergeben sich für mich noch ein paar Fragen, zu deren Beantwortung eure Meinung besonders hilfreich ist.

Freunde vs. Follower

Nach langem hin und her, habe ich mir überlegt das man sich wie bei Facebook befreunden kann, also eine Freundschaftsanfrage stellen kann, die angenommen werden muss. Freunde können grundsätzlich alle Notizen von einem sehen und kommentieren. Hier bewegt man sich sozusagen mehr oder weniger im »privaten Kreis«. Bücher und Autoren hingegen kann man folgen – also Follower werden – logisch, hier kann ja niemand auf eine Anfrage antworten. D.h. aber auch, dass gepostete Notizen automatisch für alle Freunde ODER für alle Follower des Buches und die Freunde sichtbar sind ODER dass man die Wahlmöglichkeit beim Posten hat – was aber einen Schritt mehr ausmacht und daher eigentlich doof ist. Was meint ihr?

Es soll möglich sein, neben schriftlichen Notizen auch Bildnotizen zu hinterlegen. Mein Grundgedanke hierbei war, insbesondere für eine auf das iPhone portierte App, eine Buchseite abzufotografieren und anschließend via Fingerwisch eine Stelle »anzumarkern«. Meint ihr, dass solche Notizen grundsätzlich nur für den Nutzer selbst oder auch für die Freunde oder gar für alle Follower des Buches sichtbar sein sollten? Meine Sorge bestand vorrangig darin, dass zu viele Bilder (die ja auch für alles mögliche missbraucht werden könnten) für alle anderen nervig sein könnten … die Idee auf diesem Weg Notizen zu hinterlegen finde ich hingegen sehr gut.

Nach dem Abschluss eines Buches, soll die App einen auffordern eine Bewertung sowie ein »Zwangsfazit« abzugeben. Dieses Fazit soll angezeigt werden, wenn man sich durch die Listen und Empfehlungen anderer klickt und eben bei einer Kauf- und Leseentscheidung helfen. Damit nicht nur ein »gut« dasteht, denke ich über eine Mindestzeichenzahl nach, ich dachte so an 140/180/220 Zeichen – was denkt ihr?

Als Nutzer soll es möglich sein Listen anzulegen, wie beispielsweise den eigenen SuB oder einen Wunschzettel. Meint ihr das es solche Listen bereits »vorangelegt« geben sollte, oder eine komplett freie Möglichkeit Listen anzulegen oder genau das nicht? Was sollten solche Liste noch alles »bereitstellen«, was sollten sie »können«?
Zu guter letzt – mittlerweile hat die App bereits eine gewisse Komplexität erreicht – stellt sich mir die Frage, ob ich etwas vollkommen offensichtliches vergessen oder übersehen habe? Welche Informationen würdet ihr noch gern untereinander austauschen oder mit anderen teilen? Welche Schnittstellen zu Twitter, Facebook etc. wären eurer Meinung nach noch sinnvoll oder wichtig?

Das Design

In Sachen Design stehe ich natürlich noch recht weit am Anfang, weil zu erst einmal die Struktur und die Funktionen weitgehend stehen müssen. Dennoch habe ich mir natürlich schon Gedanken gemacht. So versuche ich gestalterisch das »gemütliche« Gefühl des »analogen Lesens« über entsprechende Texturen zu vermitteln.

 

So habe ich im ersten Ansatz beispielsweise versucht mit Holz und Papier zu arbeiten, ohne dass die App zu »grungig« wirken sollte. Nach dem ersten darüber nachdenken, tendiere ich nun doch eher in eine etwas aufgeräumtere, klarere Richtung, ohne dass es zu sehr nach einem Programm aussehen soll, da es sich ja schließlich um ein Hobby handelt. Klickt einfach mal in die beide Stilideen rein, ich bin weiter auf der Suche nach wirklich gut gestalteten Apps für’s iPad zur Inspiration. Wenn ihr also Wünsche, Vorstellungen oder Hinweise habt, was euch visuell bei der geplanten App wichtig ist, freue ich mich wie immer über Kommentare.

Kommentare

  1. Gut designte iPad-Apps? Evernote, iA Writer, Informant HD. Und Carcassonne! 🙂

    BTW: es gibt ein ganz tolles Subscribe to Comments-Plugin für WordPress, damit lassen sich die Kommentare per Mail abonnieren. Gesehen bei allfacebook.de.

    • Danke für die Hinweise zu gut gestalteten Apps für das iPad, bisher wiederholten sich die Hinweise leider weitgehend, es scheint also unterm Strich nicht allzu viele wirklich gut gestaltete Apps zu geben, was schon wieder witzig ist. Zum Subscribe-Plugin: Kommt, eigentlich ist auch eine größere Überarbeitung geplant, mal sehen, wann das was wird…

  2. Zur Länge der Bewertungen: 140 Zeichen und 180 sind definitv zu kurz, das merkt man ja bei Twitter.

    Zu den Listen: Am besten keine vorgegebenen, mich nerven einige Listen bei Lovely Books, weil ich sie gar nicht brauche.

    SChön wäre es innerhalb der Listen die Bücher ordnen zu können – entweder manuell eine Reihenfolge festlegen oder nach Autoren etc. Ich finde es doof, wenn die Bücher nur chronologisch nach ihrem Hinzufügen angezeigt werden.

    Die ganze Diskussionsschiene finde ih persönlich eher weniger wichtig, da es für mich mehr auf die Verwaltung ankommen würde.

    Zum Design: Das Holz wirkt auf den ersten Blick gut, wahrscheinlich ist das schlichtere aber einfach praktischer.

    Und noch zuletzt: Kannst du das ganze auch für den Mac machen? ich habe weder Iphone noch IPad :/

    • Fazit
      Vielen Dank für dein Feedback, es ist hilfreich auch für den weiteren Projektverlauf, wenn ich Entscheidungen auf Feedback stützen kann. Die 140 oder 180 Zeichen waren auch nur eine Idee ggf. auch nur als Minimum, welchen Zeichenanzahl findet du sinnvoll, von bis? Meine Überlegungen gehen in die Richtung zum einen keine Ein-Wort-Fazits zu haben, die keinem was bringen, auf der anderen Seite aber auch nicht zu nerven, ewig viel schreiben zu müssen. Ich bin da ein bisschen im Dilemma.

      Listen
      Danke, meine Tendenz ging auch sehr stark in Richtung freie Einrichtung wobei ich mir gerade überlegt habe, ob ich Wunschzettel und SuB sozusagen vorangelegt rein nehme, man als Nutzer aber ggf. löschen und modifizieren kann. Was meinst du? Bei der Sortierung musste ich gleich an den alten Wunschzettel bei Amazon denken, da hatte man ja wirklich gar keine Möglichkeiten. Hier kommt es m.E. auf eine smarte Bedienung an, das es Spaß macht Listen zu sortieren …

      Diskussion
      Hier bestünde für mich zuerst einmal die Frage, was du konkret mit »Verwaltung« meinst. Das reine Listen führen? Ich frage deshalb, weil mein Konzept ja durchaus zu gleichen Teilen aus den Listen (die man ein stückweit auch komfortabel für sich selbst führen kann und sie ggf. mit einer kleinen Schaar an Freunden zu teilen) sowie dem Diskussionsaspekt – weswegen ich dem Projekt ja auch den Arbeitstitel »Social Reading« gegeben habe. Ich bin aber von vornherein davon ausgegangen, dass die verschiedenen Funktionen in ganz unterschiedlicher Gewichtung Verwendung finden werden. Der eine findet es ganz toll seinen aktuellen Lesefortschritt oder Statistiken zu erhalten, der nächste die Diskussionen (ich dachte da insb. an Lesemarathons und den dabei geschehenden Austausch) und wieder ein anderer nutzt die Listen exzessiv 🙂

      Design und Plattform
      Ganz ähnlich dachte ich auch, Holz kann schön sein, aber platzsparenderes Design bietet mehr Möglichkeiten die Funktionen übersichtlich und einfach zu bedienen unterzubringen. Wenn du noch weitere Ideen oder Stofflichkeiten hast, die dir im Kontext Lesen einfallen, bin ich ganz Ohr 🙂 Was die Plattform angeht, wäre es natürlich ein Plan das ganze auch noch webbasiert (wäre dir das auch recht?) oder auch als App für den Mac in den MacStore zu hieven. Wäre es etwas wo du dich (für den Social Aspekt) auch anmelden würdest? (ganz rudimentär, wie man es kennt)

      Vielen lieben Dank für deine Meinung, du glaubst gar nicht wie hilfreich sie ist und auch der Dialog um bestimmte Funktionen und Überlegungen!

  3. Zu 1.: Buch- und Autorenseiten sind ja sozusagen öffentliche Seiten und so sollten auch die dortigen Kommentare gehandhabt werden. Privatere Statusmeldungen (und Fotos) können hingegen auf der nur für die bestätigten eigenen Freunde sichtbaren Profilseite/im eigenen Stream gepostet werden. Und meine persönlichen Lesenotizen sind doch – wenn ich das Konzept bisher richtig verstanden habe – noch keine Statusmeldungen und zunächst nur für mich selbst in meiner »Bibliothek« verfügbar, oder? Also drei Stufen: Notizen (nur ich), Statusmeldungen in meinem privaten Stream (Freunde und ich), Kommentare in einem öffentlichen Buch- oder Autorenstream (alle User).

    Zu 2.: Fotos sind wohl hauptsächlich im privaten Stream sinnvoll, wo man sie mit seinen Freunden teilt. Ob sie auf den Buch- und Autorenseiten eher Abwechslung bringen oder nerven würden, weiß ich nicht..

    Zu 3.: Mit Blick auf die Rezensionen im App Store (wo es ja nicht mal einen Zwang dazu gibt und man auch nur die Sterne nutzen kann) ist ein Zwangsfazit erstmal sehr abschreckend. Durch die lesende Zielgruppe wird das Niveau hoffentlich nicht derart unterirdisch sein, aber so ganz überzeugt bin ich dennoch nicht. Allerdings sehe ich auch den Punkt, dass eine begründete Bewertung hilfreicher ist als eine kommentarlose.

    Zu 4.: SuB/Wunschzettel als vorangelegte (aber löschbare) Beispiellisten finde ich ganz gut, damit der User ungefähr weiß, was er mit diesem Feature anfangen soll. Gute Sortiermöglichkeiten (alphabetisch nach Autor/Titel, nach Erscheinungsdatum, nach Lesedatum, nach eigener Bewertung, ganz manuell durch Drag&Drop) sind hier das Wichtigste.

    Zum Design
    a) Die Holztextur mitsamt der Uhr gefällt mir ganz gut, wobei ein hübscher, breiterer Rahmen als besserer Übergang zwischen beiden Elementen noch wünschenswert wäre. Vom Papier her würde ein etwas edleres, leicht beiges Papier meiner Meinung nach besser passen als die gewählten Ringbuchzettel. Beim zweiten Design habe ich von der Farbgebung etc. her nichts zu meckern.

    b) Auch wenn die durchgängige obere Leiste anderes verheißt, hast du dich ja an dem weit verbreiteten zweispaltigen Layout orientiert. Leider hängt die Uhr in der linken Spalte ziemlich in der Luft. Beim schlichten Layout ist das optisch nicht so störend, beim holzigen hingegen schon sehr, wie ich finde.

    c) Über die Position der Uhr kann man, was das Optische angeht, geteilter Meinung sein, aber einen praktischen Aspekt möchte ich noch zu bedenken geben. Du zeigst, wie man sich gemachte Notizen ansieht. Was ist aber, wenn man welche verfassen möchte? Richtig, die Tastatur muss eingeblendet werden (wenn man nicht per BT oder USB tippt..)! Und diese verdeckt dann die Uhr (fast) ganz. Wenn ich nun also vergessen habe die Uhr zu stoppen/pausieren, muss ich die Tastatur erst ausblenden, um die Buttons zu erreichen. Gleiches gilt, wenn ich in den Notizen auf die bisherige Lesezeit Bezug nehmen will. Um die Uhr abzulesen, muss die Tastatur ausgeblendet werden.

    d) Auch wenn du dich für das Projekt vermutlich erstmal auf ein Design konzentrieren willst, ist eine Auswahl seitens des Users auch nicht undenkbar. Siehe z.B. Wunderlist (übrigens auch eine sehr hübsche iOS App).

    PS: Ich weiß nicht ob du es gesehen hast, aber ich habe letztens bei mindmeister noch ein paar Notizen hinzugefügt (siehe grauer Punkt z.B. bei Tracking). Hast du die Map inzwischen wieder auf privat geschaltet? Ich kann jedenfalls nicht mehr rein. Falls das beabsichtigt ist, gut, falls nicht, stimmt irgendwas nicht.

    • Vielen Dank erst einmal, Mischa! Das Sparring mit einem der das Konzept scheinbar vollständig aufgesogen hat, hilft ungemein die eigenen Gedanken zu ordnen, ich muss mich am Semesterende mal revanchieren!

      zu 1) Genau, die persönlichen Notizen sind nicht per se öffentlich (auch wenn das bei mir so rauskam, so war es nicht gedacht) – momentan habe ich in den Mockups unter dem Eingabefeld noch Radiobuttons für Twitter, Facebook und Co – wie das konkret aussehen wird, weiß ich noch nicht.

      zu 2) Darüber habe ich intensiv nachgedacht und diskutiert, ich bin mir sicher das sie öffentlich nerven würden, schlichtweg und von daher würde ich sie dort auch nicht ermöglichen. Ich bin mir eben nicht sicher, ob man sie nur privat ermöglicht und in dem Moment wo man Bildnotiz auswählt die Sharing-Optionen verschwinden oder der Freundeskreis mit einbezogen werden sollte. Wenn man reine Buchnotizen nimmt, reicht privat, wenn man auch noch die eigene, gemütliche Lesesituation rein nimmt, wären Freunde sinnvoll oder man ermöglicht alles und belässt die Verantwortung beim Nutzer…

      zu 3) Ich bin auch nicht überzeugt und die Frage ist – im Gegensatz zum AppStore – inwieweit weniger begründete Bewertungen mit einem Fazit (nur welche Mindest-/Maximallänge – die Frage hat ja auch schon Blauraum aufgeworfen) mehr Sinn haben als viele nur mit Sternen, ich tendiere stark zum Zwangsfazit, da es bei den Büchern bei weitem nicht auf die Masse ankommt, sondern auf die Qualität, damit soll ja auch ein eben qualitativer Unterschied der Plattform im Gegensatz zur »Konkurrenz« geschaffen werden … ein stückweit, wenigstens.

      zu 4) Stimme ich absolut zu, so habe ich mir das gedacht. Ich denke das die Gestaltung der Listen noch einmal ein ganz besonders wichtiger Aspekt ist. Ich bin noch auf der Suche nach wirklich genialen iPad Apps an denen ich mir smarte Lösungen ansehen kann … schreibe dazu noch einen Aufruf-Blogpost (nicht hier, packe den Link aber in einen Tweet)

      zum Design
      Voran sei gesagt, das es sich bei beiden Screens mitnichten um echte Entwürfe handelt, sondern mehr um »Mood-Screens« da ich mir stilistisch noch nicht sicher bin in welche Richtung es konkret gehen soll. Ich möchte einerseits etwas »gemütliches« (was ein wenig für die Holzrichtung spricht) auf der anderne Seite etwas, klares, aufgeräumtes da das ganze ja doch recht komplex wird. (was für den zweiten Screen spricht) oder irgendetwas ganz anders, was den Ansprüchen noch viel besser gerecht wird.

      zu b) Hier fehlen mir die Kenntnisse, was geht und was nicht geht, die Leiste als solches ist nicht zwingend oder? Eventuell lasse ich sie auch weg, auf der anderen Seite kann ich dort gut unterbringen wo innerhalb der App man sich befinde – oder? Das die Uhr da so hängt hat mit der Basis auf derer die Screen erstellt wurden zu tun, natürlich soll nichts in der Luft hängen…

      zu c) Wie gesagt, die Position war hier noch gar nicht weiter relevant, mehr die vermittelte Stimmung. Leider kann ich im kostenlosen Account von HotGloo nicht mehr Leute einladen, daher mal die beiden Wireframes für den momentan fokussierten Aufbau: 1) http://cl.ly/7zln und mit Tastatureinblendung 2) http://cl.ly/7yv6

      zu d) Darüber habe ich auch nachgedacht, Wunderlist habe ich mir auf dem Mac auch schon mal angesehen. Momentan geht es mir aber erst einmal darum ein stimmiges Design zu finden (im Rahmen des Semesterprojekts, ist ja letztlich auch Teil der Aufgabenstellung) – auf der anderen Seiten habe ich auch den Anspruch die App einfach zu halten, solche Optionen machen die Sache letztlich nur wieder komplizierter und ob es bei solch einer App notwendig ist oder einen wirklichen Mehrwert bringt, bezweifele ich. Sicher bin ich mir mit dem Standpunkt hingegen auch noch nicht. Ggf. kann ich zu gegebenem Anlass eine kleine Umfrage dazu starten 🙂

      Hier nochmal mein Nachtrag zu deinen Notizen in der Mindmap:
      Fazit am Ende des Buches, nicht vorher und der Ansatz das nachtragen zu können stößt bei mir ebenfalls auf Zustimmung. Die Listen haben wir hier schon abgehandelt. Das war’s schon. Die Umstellung war nicht absichtlich, ich habe nur aus zwei Maps wieder eine gemacht und hin- und herkopiert um es dem Prof. zu zeigen, ich lade dich mal wieder ein. Nur mal so…

  4. Listen:
    voranlegen ist ok, wenn man sie löschen kann. dann sind Listen vielleicht auch eine gute Anregung

    Diskussion:
    Ich finde es sehr schwierig, wirklich eine Plattform für Diskussionen zu etablieren. Schon allein bei Lovelybooks, wo es ja ziemlich viele Mitglieder gibt, funktioniert das nicht so richtig. Die Themen, die mich interessieren, werden dort gar nicht, oberflächlich oder zu selten diskutiert. Füs Diskussionen zu Büchern etc. besuche ich gezielt Blogs, Google nach Beiträgen oder besuche spezialisierte Foren. Ich weiß nicht, inwiefern das bei den anderen so ist, aber ich glaube so eine globale Diskussionsplattform „lohnt“ sich in dem Sinne nicht, als dass es eben schon viele gibt.

    Ich bin momentan bei http://www.anobii.com/ angemeldet, was ich besser finde als Lovelybooks und Goodreads. Was mich aber stört ist z.B., dass die Informationen zu den Büchern manchmal etwas lieblos eingepflegt zu sein scheinen und dass die Qualität der Coverbilder zu wünschen übrig lässt – und dass die Bücher einfach nach der Reihe, in der man sie der Bibliothek hinzufügt, erscheinen. Deshalb wäre natürlich eine Alternative gut.

    P.S.: Noch eine ganz neue Idee (die aber dein Konzept sprengen würde): Ich habe mal überlegt, ob man nicht sowas wie eine Challenge-Seite einrichten könnte. D.h., eine Art Bücherverzeichnis, wo man aber bei bestimmten Challenges mitmachen kann, also Bücher zum Bücherregal hinzufügen kann und dann an einer Challenge (so als extra Liste) teilnehmen kann, indem man eine Rezension schreibt. So gäbe es auch schnell mehr Rezensionen – und für verschiedene Challenges gäbe es dann hübsche kleine Buttons für die Startseite. Ich weiß dass du mit dieser Ideee konkret momentan nichts anfangen kannst, aber ich hatte da mal ernsthaft drüber nachgedacht und musste das nun mal loswerden 😉

    • Listen: Schön, das du das so siehst, da ich es ebenfalls für eine angenehme Lösung halte. Die Anzeige bzw. die Reihenfolge die du ansprichst, habe ich mir besonders zu Herzen genommen und überlege intensiv, wie solche Listen angezeigt, sortiert und gefiltert werden könnten …

      Diskussion: Ich kann deine Bedenken gut verstehen, absolut – gleichzeitig denke ich aber, das die Möglichkeit der Diskussion im Lesesessel (und nicht zwingend am Schreibtisch) durchaus einen Vorteil bietet, außerdem kann sie ja viel zeitversetzter stattfinden – also nicht direkt eine Diskussion, mehr ein zeitversetzter Austausch – da man sein Buch einträgt, seine Notizen und sieht „ah, da haben schon drei Leute etwas zu gesagt … “ – ein weiterer Vorteil ist, da man nach Überschreitung einer kritischen Anzahl an Nutzern, sicherlich auch Leser mit einem ähnlichen Geschmack findet, die einem bei der eigenen Lektüre immer wieder auffallen und so ein qualitativ hochwertiger Austausch stattfinden kann. Trotz aller Bedenken, bin ich sicher, das eine „richtige“ Umsetzung hier der Schlüssel ist, mal sehen …

      Datenqualität: Die Datenqualität ist wirklich eine schwierige Sache, da die meisten Nutzer nicht hinterher sind oder sogar massive Fehler begehen, ein „ziehen der Daten“ aus Amazon ist auch nicht ohne weiteres gut und so oder so ist eine internationale Plattform mit allen Sprachausgaben von Bücher eh schwierig, auch in der Pflege. Für mein Konzept ist es erst einmal nicht so relevant, ebenso wenig wie das Thema Diskussion – der der Anspruch erst einmal ist, alles rund zu konzipieren… aber ich habe großen Interesse im Anschluss weiter zu machen und dann kommen die Themen erneut auf den Tisch.

      Neue Idee: Die Idee finde ich spannend, aber da ich selbst noch nie bei einer Challange mitgemacht habe, bin ich mit dem Thema noch nicht so sehr vertraut. Wenn du magst, würde ich mich noch einmal über eine detaillierte Beschreibung der Idee freuen. Vorab dazu noch folgendes, was ich mit mit dem jetzigen Konzeptstand schon gut vorstellen kann btw. was bereits angedacht ist: Ich möchte ein Buch lesen oder habe eines auf dem SuB, so findet ein Abgleich mit meinem Freundeskreis statt, das ich ggf. jemanden ansprechen kann bestimmte Titel gemeinsam zu lesen … in Bezug auf die Challenge, wären das ja letztlich manuell anlegbare Listen (siehe den Anfang deines und meines Kommentars) die „abgelesen“ werden müssten … soweit richtig? Und nun? Danke für dein Feedback, ich kann es nicht oft genug sagen!

  5. Hey. Dann schreib ich auch mein meine Meinung zu den Punkten:

    zu 1.)
    Ich verstehe da nicht so ganz, wieso follower eines Buches die eigenen Notizen lesen können?
    Ich würde das auf die Freunde beschränken…bzw ich mache meine Notizen für Rezensionen, das Gekritzel wollte ich glaube ich, keinen sehen lassen 😀

    zu 2.)
    Ganz ehrlich: ich würde mir NIE die Mühe machen, während dem Lesen plötzlich Seiten abzufotografieren 😀

    zu 3.)
    Ich glaube nicht, dass dabei wertvolle Sachen rauskommen. So Sätze wie War gut, war schelcht… werden bei so wenigen Zeichen wohl nur rauskommen und damit könnte ich persönlich nix anfangen ^^

    zu 4.)
    Ich LIEBE Listen, finde ich also gut 😀
    Als Voreinstellung würde ich Gelesen, wird gerade gelesen und Ungelesen nehmen. (dabei sollte aber ein Buch nur in eine der Listen getan werden können -> exklusive Listen) Und dann die Möglichkeit für weitere Listen bieten.

    zu 5.)
    Ähnlich wie bei goodreads, fände ich die Verbindung zu Twitter nicht schlecht, die den aktuellen Lesestatus angibt (auf Seite y von y; hab Buch xy ausgelesen… sowas in der Art)

    Zum Design:
    Mir gefällt das zweite, das schlichtere besser, da ich beim Lesen nicht vom Zeug rund herum abgelenkt werden will und wie im Buch die eher blanken Seite haben will =)

    • Hallo Crini, vielen Dank für deinen Kommentar. Dann äußere ich mich mal zu deinen Punkten.

      zu 1) Hier bin ich auch noch unschlüssig, wie ich es konkret umsetze, letztlich soll man verschiedene Arten von Notizen machen können, für einen selbst, für Freunde und öffentlich zum Buch – hier dachte ich an aufmunternde Worte wie »der Anfang ist etwas zäh, aber ab Seite 200 wird’s wirklich spannend« oder aber Fragen wie »Geht es nur mir so, oder hat der Autor hier einen Logikfehler, die Person XY hatte doch eben noch rote Haare?« oder seine Meinung (kein Fazit) wie »Ich bin der Meinung das das Buch hier, auf Seite 200, deutlich nachlässt…« …

      zu 2) Es ist ja auch nur eine Option, ich würde es mir mit so einem mobilen Gerät während des Lesens manchmal wünschen, anstatt das Buch mit endlosen Post-Its zu füllen, einfach ein Foto zu machen (geht ja schnell) und die Stelle, um die es mir geht, anzumarkern. Aber es ist natürlich kein Muss, man kann auch ganz normale schriftliche Notizen machen (die man später bspw. für den Blogbeitrag oder die Rezension verwenden kann; hier fällt mir auf, das man die Notizen irgendwie mailen können muss oder so)

      zu 3) Hier hast du dich verlesen, ich habe MINDESTlänge geschrieben, um genau so etwas zu vermeiden 🙂 Die Frage an die Leser und Kommentatoren, war also vielmehr, welche Länge mindestens erreicht werden sollte, um ein halbwegs vernünftiges Fazit erwarten zu können.

      zu 4) Das kam nun schon recht klar heraus, Listen sind allgemein beliebt. Ich poste dazu gleich einen Beitrag, in dem es nur um Listen und die aktuellen Designentwürfe geht, ich würde ich freuen, wenn du dich da noch einmal auslassen würdest, was du von den Listen so erwartest 🙂 Was die exklusiven Listen angeht – spricht meines Erachtens nichts dagegen – ich stelle die Frage mal in meinem nächsten Beitrag zu den Listen, mal sehen ob jemand etwas findet, was dagegen spricht.

      zu 5) Der Lesestatus ist in jedem Fall eine geplante Funktion, man kann ein Buch anlegen (oder aus einer Liste übernehmen) und das Lesen »tracken«, sich Notizen machen etc und pausieren oder stoppen und wenn man stoppt (oder ggf. wenn man beginnt) eben wählen, ob man diesen Status an Twitter, Facebook oder was auch immer posten möchte.

      zum Design: Tja, das dachte ich auch, und bin nun doch wieder (siehe nächster Post) recht »holzig« geworden. Ich stehe ein bisschen zwischen den Stühlen, einerseits clean und reduziert, auf der anderen Seite soll es auch ein bisschen »Gemütlichkeit« ausstrahlen – einen Zwischenweg zu finden, ist gar nicht so leicht. Vielleicht schaust du dir mal im nächsten Blogpost die Screens an und vergleichst, meckerst, oder was auch immer. Ich bin auf jeden Fall gespannt, danke schon mal!

  6. Exklusive Listen sind, wie von Crini erwähnt, natürlich sinnvoll, damit ein Buch nicht zugleich als gelesen und ungelesen einsortiert werden kann. Andererseits wären inklusive Listen notwendig, wenn man z.B. neben der »Gelesen« Liste auch noch Listen wie »Lieblinge 2011«, »Fantasy Top 10« o.ä. anlegen will. Es dürften also nicht alle Listen untereinander exklusiv sein, was dann wiederum eine höhere Komplexität bei der Einrichtung bedeuten würde.

    Was die unterschiedlichen Arten von Notizen (privat, für Freunde, öffentlich) angeht, solltest du – sofern du es noch nicht getan hast – eine verständliche Sprachregelung finden. Notizen, Statusmeldungen und Kommentare waren die Begriffe, die ich mir (s.o.) auf die Schnelle zurechtgelegt habe, aber vielleicht fällt dir noch eine prägnantere Unterscheidung ein.

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