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Vorfreude auf den Oktober

VorfreudeOktober

»Vorfreude ist die schönste Freude« heißt es und es ist wahr. Schon seit Wochen und Monaten habe ich mich auf den Oktober gefreut und nun wurde aus der Vorfreude echte Freude. Freude darüber, wie schon im letzen Jahr das erste Buch, pünktlich zu meinem Geburtstag das dritte Buch, zu 1Q84 von Haruki Murakami in den Händen halten zu können. Fast ebenso erfreut auch darüber, früher als erwartet den dritten Band der Reihe um Flavia de Luce mit dem erneut grandiosen Titel »Halunken, Tod und Teufel« auf den Lesestapel packen zu können. Da ich bislang nur selten dazu kam, Reihen zu lesen und die wenigsten Bücher aus mehreren Teilen bestehen, kommt es bei mir selten zu solcher Vorfreude – umso mehr konnte ich sie nun genießen. Ebenfalls voller Freude habe ich das neue Werk von Isabel Ashdown mit dem Titel »Sunday Girl« erwartet, deren Debüt »Am Ende eines Sommer« ich im Rahmen der Aktion Rezensionen für Eichborn kennenlernen durfte. Da mein Budget in den letzten Wochen aber schon über alle Maßen strapaziert wurde, wird sich Mrs. Ashdown und der Eichborn Verlag noch eine wenig gedulden müssen – auch wenn es mir äußerst schwer fällt – aber schließlich kann ich sowieso nicht drei Bücher gleichzeitig lesen.

Mit dem Murakami habe ich vor kurzem begonnen und stecke schon wieder vollends in der Welt um Tengo und Aomame. Ich verfolge die Nachforschungen von Ushikawa im Auftrag der Vorreiter und erwarte voller Spannung jede weitere Seite der für Murakami typisch verwobenen Geschichte. Bis dato hätte ich niemals von mir selbst erwartet, auf der nunmehr 1300. Seite einer Geschichte noch immer gespannt zu sein, noch immer Lust auf mehr zu haben und noch immer bedauere ich, dass Haruki Murakami nicht mit dem Literaturnobelpreis für dieses sein Opus Magnum geehrt wurde.

Verlag: DuMont Buchverlag • ISBN 9783832195885 • 550 Seiten • Gibt’s für 24,00 Euro auch bei Amazon

Vermutlich im Anschluss werde ich mich voller Spannung der dritten Geschichte um die Nachwuchsdetektivin und Hobbychemikerin widmen, die mich mit ihrem ersten Band Mord im Gurkenbeet bereits überzeugte und auch im Anschluss verschlungenen Band Mord ist kein Kinderspiel gefiel. Um so gespannter bin ich, welchen Aufbau der Autor Alan Bradley diesmal gewählt hat, den in meinen Augen stärkeren wie im ersten Band oder den etwas trägeren wie aus dem zweiten oder wieder einen neuen…

Verlag: Penhaligon • ISBN 9783764530266 • 352 Seiten • Gibt’s für 19,99 Euro auch bei Amazon

Wer von euch hat sich ebenso wie ich auf mindestens einen der beiden Neuerscheinungen ebenso gefreut wie ich? Wer von euch hat die Geschichten um Flavia oder Tengo und Aomame schon verschlungen? Bestellt ihr vor oder wartet bis zum Erscheinen, um das Buch dann aus der Buchhandlung zu holen und wie einen heiligen Gral nach Hause zu tragen?

Kommentare

    • Weißt du schon, wann du es voraussichtlich lesen wirst – vielleicht lesen wir es ja gemeinsam? Bislang habe ich noch niemanden gefunden, finde das aber immer ganz nett.

  1. Ich habe mich natürlich auf 1Q84 gefreut – aber nicht so stark wie auf den ersten Teil. Dann gibt es viele spontane Neuerscheinungen, die ich noch entdecken will – sowohl in der Japanwelt, als auch außerhalb. Mit Eugen Ruges Buch war ich sehr zufrieden und Lazy Boy von Michael Weins hat mich auch stark beeindruckt. Ganz oben auf meiner Wunschliste steht jetzt Rücken an Rücken von Julia Franck.

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