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Speisen und Rezepte in der Belletristik: Welche Beispiele kennt ihr?

Essen in der Belletristik

Nachdem ich im vergangenen Jahr gleich mehrere Bücher las, in denen Rezepte vorkamen, möchte ich nun eine Frage in den Raum stellen. Es handelte sich im übrigen um Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen, Martin Suter – Der Koch und ein mir nicht mehr einfallen wollender Titel von Banana Yoshimoto. Aber hier spielt das Essen ja oft eine wichtige Rolle. Ich hoffe, der ein oder andere kann mir bei der Suche helfen.

Welche Bücher kennt ihr, in denen ganz konkrete Rezepte vorkommen und abgedruckt sind? Alternativ: Welche Bücher kennt ihr, in denen bestimmte Rezepte oder Gerichte eine relevante Rolle spielen, sich die Geschichte um sie dreht, ohne dass das Rezept explizit abgedruckt ist? Bitte nennt, wenn möglich, den Titel und den Autor und idealerweise auch noch das Rezept. Vielen lieben Dank.

Nachtrag

Bislang auf verschiedenen anderen Wegen genannt bekommen habe ich:

  • Grüne Tomaten von Fannie Flagg
  • Café Eden von Laura Kalpakian
  • Der Christmas Cookie Club von Ann Pearlman
  • Es muss nicht immer Kaviar sein von Johannes Mario Simmel
  • Aphrodite von Isabel Allende
  • Es muss nicht immer Mord sein von Laura Childs
  • Picknick für eine Leiche von Laura Childs
  • Tod beim Tee von Laura Childs
  • Johannisbeersommer von Andrea Israel
  • Müsli für den Mörder von Diane Mott Davidson (Müslikekse, danke @Winterkatze)
  • Süß ist der Tod von Diane Mott Davidson (Brownies, danke @Winterkatze)
  • Bittersüße Schokolade von Laura Esquivel

Bei diesen würde mich interessieren, in welcher Form die Rezepte da auftauchen und welche Relevanz sie konkret haben. Diese Frage ist für mich auch bei weiteren Hinweisen – für die ich in jedem Fall sehr dankbar bin sehr wichtig! Ich überlege nämlich Rezepte in der Belletristik in einer gestalterischen Studienarbeit zu thematisieren und müsste dann, schon aus Zeitgründen, genau wissen, welche Bücher ich zum lesen noch auswähle.

Kommentare

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  2. Mir fällt dazu nur das schon alte „Es muss nicht immer Kaviar sein“ von Johannes Mario Simmel ein. Ich kenn zwar nur die Verfilmung, aber im Buch sollen auch Rezepte der kochenden Hauptperson stehen.

  3. Julie & Julia by Julie Powell ist ein tolles Buch, in dem eine Nichtköchin sich eine Jahreschallenge gesteckt hat: alle +500 Rezepte eines Klassikers der Französischen Küche im nächsten Jahr zu kochen und darüber zu bloggen (passt ja! =] – wurde mit Meryl Streep verfilmt – auch toll!)
    Ein weiteres Buch (wenn auch more seasonal) ist ‚The Twelve Days of Christmas‘ von Trisha Ashley, die Hauptperson ist eine Chefköchin, die eigentlich über Weihnachten nicht kochen wollte und dementsprechend als ‚Housesitter‘ über die Feiertage auswandert.. Ich mochte das Buch sehr gern, habe es allerdings auch im Dezember (2010) gelesen..

  4. Also von Hiromi Kwakami (das kommt auch deinem Geschmack entgegen): Der Himmel ist Blau, die Erde ist weiß. Da wird eigentlich nur gegessen. Und natürlich bei Der Schrecksenmeister (Moers), allerdings sind die Gerichte hier alle fiktional.

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  6. Oh nein, zu langsam. Die Rita Falk Bücher sind schon genannt worden. In den Büchern ist Essen für die Hauptperson Franz Eberhofer ganz wichtig, weil seine Oma so gut kocht (übrigens bayrisches Essen und hinten sind die Rezepte drin). Ich liebe dich Bücher, superwitzig!
    Es ist jetzt ganz neu auch ein Kochbuch von Rita Falk erschienen, das habe ich bisher aber noch nicht in der Hand gehabt.

    Von der Liste oben kenn ich nur The Christmas Cookie Club von Ann Pearlman. War ein netter Frauenroman für die Weihnachtszeit mit echt schönen Plätzchenrezepten. Außerdem fand ich an dem Buch toll, dass bei jedem Kapitel nicht nur ein Rezept war, sondern auch eine Zutat speziell vorgestellt wurde, also beispielsweise Zimt.
    Das Buch ist übrigens auch unter dem Namen Der Plätzchenclub erschienen. Also es ist das gleiche Buch in Deutschland, einmal mit englischem und einmal mit deutschem Titel.

    Ansonsten habe ich vor einger Zeit mal das Kochbuch des Kannibalen von Carlos Balmaceda gelesen, fand ich aber nicht so gut. Ich kann mich auch fast nicht mehr daran erinnern…

    Wenn mir noch was einfällt, melde ich mich! Ist das auch für die BA?

  7. Ich habe da auch noch 2 Bücher:

    Severin & Schmidt – Spaghetti im Rohbau

    2 Deutsche versuchen „mal eben“ in Italien ein Haus zu bauen und lernen dabei die italienischen Behörden etc. kennen. Die Nerven beruhigt man sich immer wieder mit Pasta.

    Colette Rossant – Mein Kairo

    Die Autorin erinnert sich an ihre Kindheit in Kairo vor dem zweiten Weltkrieg und verbrachte viel Zeit in der Küche beim Koch. Dabei lernt man die orientalische Kochkunst kennen.

  8. Ich habe noch zwei Bücher in meinem Regal gefunden:

    Patricia Volk – So viel ihr wollt

    Die Geschichte einer jüdischen New Yorker Restaurant-Familie quer durch das 20. Jahrhundert. Jedes Kapitel trägt schon ein Nahrungsmittel oder Rezept als Titel. Richtige Rezepte sind dennoch wenige vorhanden.

    Simone Buchholz – Pasta Per Due

    Die Autorin beschreibt ihre Liebe zu einem Italiener. Jedes Kapitel endet mit einem Rezept.

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