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Hillenbrand, Tom – Rotes Gold (7)
Rezension | »Rotes Gold« von

Ich will Thunfisch. Jetzt. Oder lieber doch nicht?

von am 26. September 2014, Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Mal habe ich, gänzlich unüblich für mich, mit dem zweiten Band einer zum Zeitpunkt des Lesens noch jungen Reihe begonnen. Mittlerweile geht die Reihe in ihren vierten Band Tödliche Oliven, der im November erscheinen wird. Ich freue mich sehr darauf. Eben weil mir Rotes Gold so gut gefiel, habe ich direkt im Anschluss den ersten Band Teufelsfrucht gelesen und war mindestens genauso begeistert. Auf den kulinarischen Krimi bin ich im übrigen nur gestoßen, weil wir für unser Bachelorprojekt auf der Suche nach Belletristik mit kulinarischem Bezug waren. So kann’s gehen. Danke an den Verlag Kiepenheuer & Witsch für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und natürlich danke an Tom Hillenbrand, der […] weiterlesen

Jacoby, Melissa – Der verführerische Charme der Durchschnittlichkeit
Rezension | »Der verführerische Charme der Durchschnittlichkeit « von

Großes Thema mit schwacher Story

von am 17. September 2014, Hinterlasse einen Kommentar

Der Titel wirft ganz direkt und ohne Umschweife die Frage auf, um welche Art von Durschnittlichkeit es wohl gehen wird und worin ihr Charme liegen soll. Ein Blick in den Klappentext bringt dann Licht ins Dunkel, es geht um Hochbegabung. Der junge Mead ist ein Genie – und doch beobachtet er die Menschen um sich herum mit großen, staunenden Augen: Warum reagieren sie oft so irrational? … Das Thema lässt den Titel nun gleich etwas provozierender wirken und schürte bei mir die Sorge, dass nur auf einen an Fahrt gewinnenden Zug aufgesprungen wird. Der Spiegel griff das Thema „Zu schlau für den Job“ auf und machte daraus gleich auch noch […] weiterlesen

Ashdown, Isabel - Sunday Girl (1)
Rezension | »Sunday Girl« von

Die Vergangenheit holt einen immer ein, es ist nur eine Frage der Zeit

von am 14. August 2014, Hinterlasse einen Kommentar

Es ist immer wieder schön, durch andere Blogs und Aktionen auf neue Autoren und Bücher zu stoßen. Auf diese Weise entdeckte ich vor drei Jahren das Debüt von Isabel Ashdown im Rahmen der Aktion „Rezensionen für Eichborn“. Entsprechend groß, war die Freude, als ich ein Jahr später ihr Zweitlingswerk von einer guten Freundin geschenkt bekam. Meine zur selben Zeit initiierte Lesegruppe wählte dann „Sunday Girl“ auch als ihr erstes gemeinsames Buch aus, weswegen ich es dann auch schnell las. Sarah schnappt nach Luft, und ihr Bewusstsein scheint zu schwinden. Kalter Schweiß bedeckt ihren Körper. Sie presst den Turnbeutel an die Brust, taumelt durch den Korridor und drückt die Knie zusammen, […] weiterlesen

Morgenstern, Erin - Der Nachtzirkus
Rezension | »Der Nachtzirkus« von

Man muss kein Reveur werden, um das Buch zu mögen

von am 7. September 2012, Hinterlasse einen Kommentar

Ich muss zugeben, dass die nachfolgende Besprechung einer etwas verzerrten Wahrnehmung entspringt. Das ist darin begründet, dass ich den Nachtzirkus im April begonnen habe, ihn aber wegen der Arbeit an unserem Abschlussprojekt »Lesefutter« erst im Juli beenden konnte. Es rutschte also einiges an Belletristik dazwischen, der Kopf war woanders, der Stress steigerte sich ins Unermessliche und die Notizen waren dürftig. Es lag also nicht am Buch selbst, sondern vielmehr daran, dass ich kaum Zeit zum Freizeitlesen fand. Eine Mitschuld trägt das Buch oder besser die Autorin aber dennoch, denn sie verlor mich zur Mitte hin etwas, wenngleich ich mir eben nicht sicher sein kann, ob es nicht doch die Ablenkung […] weiterlesen

Das Geheimnis des weißen Bandes - Anthony Horowitz
Rezension | »Das Geheimnis des weißen Bandes« von

Sherlock Holmes, lebendiger als je zuvor

von am 12. August 2012, Hinterlasse einen Kommentar

Kurz vor Weihnachten trudelte, dank der Teilnahme an einer Leserunde bei LovelyBooks, der neue Sherlock-Holmes-Roman »Das Geheimnis des weißen Bandes« bei uns ein. Ist Arthur Conan Doyle nicht schon längst tot? Genau so ist es. Daher handelt es sich genau genommen nicht um einen neuen Sherlock-Holmes-Roman, sondern vielmehr um eine sogenannte Pastiche. Seit Erschaffung durch Sir Arthur Conan Doyle wurden bereits dutzendfach Fortsetzungen, Abwandlungen und Geschichten aus der Kindheit des Detektivs verfasst. Einige ihrer Autoren haben mindestens den gleichen Bekanntsheitsgrad oder sind wie Isaac Asimov zumindest in ihrem Genre eine nicht zu verachtende Größe. Ebenfalls eine Pastiche ist im Übrigen die Fernsehproduktion »Sherlock«, da sie zwar auf dem Werk von […] weiterlesen

Halunken, Tod & Teufel - Flavia 3 - Alan Bradley
Rezension | »Flavia de Luce – Halunken, Tod & Teufel« von

Zwei Morde mit elf Jahren. Der dritte Band um Flavia de Luce.

Es ist wohl unnötig die elfjährige Protagonistin Flavia de Luce oder den erzählerischen Rahmen noch einmal vorzustellen, schließlich handelt es sich bereits um den dritten Band. Zudem dürften jene, die in Erwägung ziehen ihn zu lesen, die ersten beiden bereits kennen. Nachdem mich der erste Band wirklich begeisterte, während der zweite einige Längen aufwies und nicht mehr ganz so überzeugen konnte, war ich auf den dritten um so mehr gespannt. Worum geht’s? Flavias Besuch auf dem Jahrmarkt entwickelt sich schnell und ereignisreich zu einem aufregenden und spannenden Potpourrie an Ereignissen. Anfangs scheint sich alles um die Wahrsagerin Fenella zu drehen, deren Zelt Flavia abfackelt und die später bezichtigt wird, etwas […] weiterlesen

die frau meines lebens
Rezension | »Die Frau meines Lebens« von

Französische Romantik mit reichlich Witz und noch mehr Charme

von am 5. August 2012, 2 Kommentare

Nicolas Barreau schlummerte schon einige Zeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher, mit diesem seinem Erstling. Nach dem Lesen sollte sich entscheiden, ob auch seine nächsten Bücher den Weg ins Bücherregal finden sollten. Nach einigen, teils komplizierten Büchern, schwerer Kost für Kopf und Gemüt, war ich nun auf der Suche nach etwas leichtem, lebensbejahenden und ich fand es in diesem Buch. Es war nach Isabel Ashdown und Ruth Cerha genau das Richtige und es brachte mich dazu, noch während der letzten Seiten die nächsten beiden Bücher dieses jungen, französischen Autors zu bestellen und am nächsten Tag mit dem Lesen zu beginnen. Meine Begeisterung um das Buch sollte sogar soweit führen, dass […] weiterlesen

Am Ende eines Sommers - Isabel Ashdown
Rezension | »Am Ende eines Sommers« von

Eine Familie am Abgrund und ein optimistischer kleiner Junge

von am 3. August 2012, 3 Kommentare

Bereits im Sommer habe ich mir im Rahmen der Aktion Rezension für Eichborn unter anderem dieses Buch zugelegt, vor allem wegen der Besprechung von Mariki im Bücherwurmloch. Ihre Worte möchte ich an dieser Stelle erneut, und diesmal um den Inhalt des Buches wissend, zitieren. »Wenn man 13 ist, ist das Leben kompliziert. […] Am Ende eines Sommers erzählt die Geschichte einer Familie, die sich stets sehr nah am Abgrund bewegt. […] die Verwirrung, die nach der letzten Seite bleibt. Viele Fragen sind noch offen, wenn der Roman bereits geschlossen ist […] Eitel Sonnenschein suche man woanders!« – Mariki im Bücherwurmloch – Es sind Worte, die mich das Buch wählen ließen und Worte, […] weiterlesen

Der-Duft-von-zu-Hause
Rezension | »Der Duft von zu Hause« von

Der Duft eines etwas langweiligen zu Hauses, das sein Potenzial verschenkte

Die Idee für unsere Bachelorarbeit Lesefutter kam uns, weil uns schon öfter auffiel, wie wunderbar Speisen und Rezepte in der Belletristik beschrieben werden, zuletzt in »Das Lächelnder Frauen« von Nicolas Barreau. Wir konnten uns also bereits auf einige bekannte Bücher konzentrieren, haben euch aber hier und hier miteinbezogen und gefragt, welche Literatur ihr selbst noch kennt, in denen das Essen eine besondere Rolle spielt. Viele Hinweise haben wir bekommen und auch selbst recherchiert, den Großteil davon auch bestellt. Aus den Stapeln an Büchern wählen wir nun nach und nach unseren Lesestoff aus und möchten euch selbstverständlich unsere Meinung dazu nicht vorenthalten. Da wir hier auf derschoeneblog.de sowieso Rezensionen veröffentlichen, haben wir […] weiterlesen

Okuda, Hideo - Die seltsamen Methoden
Rezension | »Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu« von

Für unbeschwerte Lesestunden ohne zu viel Gehalt oder Tiefgang.

von am 2. Dezember 2011, 2 Kommentare

Seltsam ist hier, dass ich meine Einleitung schon wieder mit Friederike beginne. Diesmal war sie – im Gegensatz zu Fräulein Jensen – wirklich die Quelle meiner Inspiration. Beim Durchgehen ihres Blogs japanliteratur.net bin ich auf dieses Buch, welches der Auftakt zu einer Reihe von Geschichten um den namensgebenden Protagonisten geworden ist, gestoßen. Da ich, wie auch sie, ein Freund japanischer Literatur bin und bislang nichts explizit humoristisches gelesen habe, reizten mich die Geschichten um Dr. Irabu sehr. Bedauerlicherweise bin ich mit keiner der gelesenen Geschichten so richtig warm geworden. Ich muss dazu sagen, dass ich bei humoristischem allgemein etwas schwierig bin und eher schmunzle als laut loslache. Bei diesem Buch […] weiterlesen

Hansen, Anne - Fräulein Jensen und die Liebe
Rezension | »Fräulein Jensen und die Liebe« von

Ein in die Länge gezogener Artikel einer Frauenzeitschrift. Für Freunde der Trivialität.

von am 2. Dezember 2011, Hinterlasse einen Kommentar

In aller Regel schreiben wir über die schönen Dinge des Lebens: Weil wir das Erlebte reflektieren möchten, aber auch, weil wir den Wunsch haben, schöne Erfahrungen und Entdeckungen mit anderen zu teilen. Manche Entdeckungen, insbesondere in der Literatur, sind nun aber weniger schön. Es sind Bücher, die einen besseren oder einfach nur anderen Eindruck machten oder aber Bücher, die – zumindest aus subjektiver Perspektive – langweilig oder schlecht geschrieben sind. Heute sollen zwei dieser weniger positive Entdeckungen hier Erwähnung finden. Friederike, die das Buch ebenfalls gelesen hat, wie ich nach kurzer Recherche feststellen durfte, kommentierte mein Lob zu ihrer in meinen Augen gelungenen Rezension mit den Worten »wolltest du das […] weiterlesen

Cerha, Ruth - Kopf aus den Wolken
Rezension | »Kopf aus den Wolken« von

Eine komplizierte Kindheit und der höchst menschliche Versuch damit umzugehen

von am 24. November 2011, Hinterlasse einen Kommentar

Bereits im Sommer habe ich dieses Buch im Rahmen der Aktion Rezension für Eichborn gelesen. Da ich aktuell versuche meinen Rezensionsrückstau abzuarbeiten, kommt nun auch die Geschichte von Ruth Cerha als Rezension ins Blog. Zudem habe ich mir vorgenommen, nach Fertigstellung aller begonnenen Rezensionen auch noch einen kleinen Abschlussbericht zur Aktion, die bei den meisten schon wieder in Vergessenheit geraten ist, zu schreiben. Mal sehen, ob ich das noch dieses Jahr abschließen kann, drückt mir die Daumen! Worum geht’s? Eine Lebensgeschichte die so oder ähnlich nicht einzigartig ist und deshalb die Identifikation mit eigenen Erfahrungen zulässt. Eine komplizierte Kindheit mit traumatischen Erlebnissen und der höchst menschliche Versuch damit umzugehen, ohne […] weiterlesen

Magnusson, Kristof - Das war ich nicht
Rezension | »Das war ich nicht« von

Eine gelungene Mischung aus Wirtschaftskrimi, Komödie und skurriler Alltagsgeschichte

von am 23. November 2011, 4 Kommentare

Manchmal passiert es, dass man zu Büchern kommt, diese dann im Regal vergisst und erst lange Zeit später wieder darauf stößt. So geschah es mir auch mit diesem Buch. Erst als eine Freundin es bei uns entdeckte und es lobte und mich vor allem darüber aufklärte, dass es sich keinesfalls um einen Krimi handele, geriet es wieder in meinen Fokus. Ich kann mir bis heute nicht wirklich erklären, warum ich immer überzeugt war, es handele sich bei diesem Buch um einen skandinavischen Krimi. Nun lasse ich mich gern im Meer der Bücher treiben, ohne dieses oder jenes Buch gerade in diesem Moment unbedingt lesen zu müssen. Es ist für mich […] weiterlesen

Balzano, Marco - Damals, am Meer
Rezension | »Damals, am Meer« von

Eine Reise in die Vergangenheit und eine ganz besondere Geschichte

von am 24. September 2011, 3 Kommentare

Ich weiß gar nicht mehr genau, auf welchem Wege dieses Buch auf meinen Wunschzettel fand. In jedem Fall war es eine von den Neuerscheinungen, die mein Interesse weckte und nicht in Vergessenheit geraten sollte. Ich konnte nicht ahnen, das ein Dialog auf Twitter dazu führen würde, dass uns der Verlag Antje Kunstmann ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellen würde. Als uns dann, kurz vor dem Erscheinungstermin, die Buchsendung erreichte, trennte mich nur noch die Aktion »Rezensionen für Eichborn« vom Debüt des Italieners Marco Balzano. Eine durchaus erträgliche Bürde, da die von mir gelesenen Bücher aus dem Hause Eichborn mich ebenso begeisterten, wie das Debüt von Marco Balzano. Worum geht’s? »Zu Hause […] weiterlesen

Puerto-Carlos-Der-Blick
Rezension | »Der Blick« von

Ein Kleinod, ein Geheimtipp der Literatur: Für Jugendliche ebenso wie für Erwachsene, egal welchen Geschlechts

von am 2. Juli 2011, 2 Kommentare

Ihre lobenden Worte und nicht zuletzt ihre Hommage an das Werk in Form ihres Namens, haben mich dazu veranlasst dieses wunderbare Buch zu lesen, zu verschlingen und zu genießen. Mit dem Wissen, dass ich diese Geschichte lesen werde, kam sie nicht umhin, sich in ihrem Kommentar in Begeisterungsstürme zu stürzen und mir gegenüber als erwachsenen, männlichen Leser zu verteidigen. Dabei wäre dies gar nicht nötig, denn ich bin ganz angetan. Vielen lieben Dank, Ada Mitsou. Worum geht’s? Der spanische Autor Carlos Puerto gewährt uns Einblick in das Leben der jungen Inmaculada, oder auch Ada wie sie lieber genannt wird. Wir gehen mir ihr auf die Reise ihres Lebens, sehen einen […] weiterlesen

Bradley, Alan - Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel
Rezension | »Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel« von

Flavia de Luce ist noch immer elf Jahre alt und das damalige Geschehen ist noch immer präsent.

von am 30. Juni 2011, 4 Kommentare

Nachdem sich das Debüt von Alan Bradley einige Monate auf meinem Stapel ungelesener Bücher ausgeruht hat, habe ich es innerhalb kürzester Zeit gelesen und war durchaus angetan. Weil ich ein neugieriger Mensch bin, kam ich allen Vorsätzen zum Trotz nicht umhin, mir wenige Tage nach dem zuschlagen der letzten Seite den zweiten Band mit dem mindestens ebenso schönen Titel »Mord ist kein Kinderspiel« zu bestellen. Worum geht’s? Zeitlich spielt die zweite Geschichte offenbar nur wenig später als »Mord im Gurkenbeet« – die Protagonistin Flavia die Luce ist noch immer elf Jahre alt und das damalige Geschehen ist noch immer präsent, wenngleich man den ersten Band nicht gelesen haben muss, um […] weiterlesen

Bradley, Alan - Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet
Rezension | »Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet« von

Im Wandschrank war es so dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem Blut.

von am 25. Juni 2011, 5 Kommentare

Nachdem der mit »Verwesung« begonnene Stil der »Mixtape Rezension« großen Anklang fand, habe ich mich beim ersten Band über die liebenswerte Flavia de Luce mit dem schrägen Titel »Mord im Gurkenbeet«  dazu entschlossen, den Stil fortzuführen. Da das Buch im letzten Jahr als Taschenbuch herauskam und vielfach besprochen wurde, ist es meines Erachtens nicht notwendig, dass ich nun erneut die überschaubare, aber dennoch äußert unterhaltsame Geschichte in epischer Länge und Breite wiedergebe. Das Debüt vom kanadischen Autor Alan Bradley richtet sich vor allem an Kinder, ist aber keineswegs banal oder kindisch und damit ebenso gut für Erwachsene geeignet. Eine Einschätzung, die für meine Verhältnisse besonders positiv ausfällt, da ich nicht […] weiterlesen

Beckett-Simon-Verwesung
Rezension | »Verwesung « von

Dicker Wälzer mit unnötigen Längen. Hoffentlich nur ein Ausrutscher.

von am 17. Juni 2011, 8 Kommentare

Nachdem meine Rezension zu »Verwesung« von Simon Beckett schon eine ganze Weile auf dem Stapel der fertigzustellenden Rezensionen liegt, kam mir der Beitrag Abgespickt von Bibliophilin und der anhängigen Diskussion dazu, ganz recht. Ich musste auch ein wenig schmunzeln, da ich ähnliche Gedanken auch schon hatte. Manchmal vor, manchmal auch nach einem Buch, lese ich hier und da Rezensionen und denke oft genug, dass die ein oder andere Passage wirklich gut ist und es auf den Punkt bringt. Aus diesem Grund werde ich zwar meine Notizen noch verwenden, aber hier und da kürzen und lieber auf die in meinen Augen gelungenen Rezensionen Anderer verweisen. In Zukunft werde ich Bibliophilin noch […] weiterlesen

Adler-Olsen, Jussi - Schändung
Rezension | »Schändung« von

Ein gesellschaftskritischer Thriller

Nachdem mir der erste Band dieser noch jungen Reihe des dänischen Newcomers Jussi Adler-Olsen sehr gut gefallen hat, habe ich mich natürlich umgehend an den zweiten gewagt. Worum geht’s? In »Schändung« geht es, neben einem neuen Fall, auch weiterhin um die privaten Befindlichkeiten des Protagonisten. So sieht sich Carl Mørck weiterhin mit seinem Trauma aus dem unglücklichen Einsatz, der letztlich zur Gründung seines Sonderdezernats führte, verbunden mit den Wünschen und Forderungen seines Kollegen und Freundes Hardy konfrontiert. Hinzu kommt die attraktive Therapeutin Mona Ibsen und die ihm zugewiesene, ebenso schräge Sekretärin Rose. Anfangs geht es nur um ein vor zwanzig Jahren umgebrachtes Geschwisterpaar, deren Akte irgendwie auf seinem Schreibtisch landet. […] weiterlesen

Adler-Olsen, Jussi - Erbarmen
Rezension | »Erbarmen« von

Perfide Rache, vollkommen unerwartet

von am 7. Juni 2011, 5 Kommentare

Ich leite eine Rezension eines Thrillers gern damit ein, dass ich dieses Genre erst im vergangenen Jahr mit der Entdeckung von Simon Beckett und seinen Geschichten um den forensischen Anthropologen David Hunter für mich entdeckt habe. In den Jahren zuvor war sicherlich auch mal einen Grisham oder Mankell dabei, im Großen und Ganzen, habe ich mich aber auf Romane konzentriert, die einen Blick auf die Gesellschaft ihrer Zeit offenbaren, sich mit dem Leben auseinandersetzen und zum Nachdenken anregen. Um so schöner ist es, den Thriller entdeckt zu haben, der eine willkommene Abwechslung bietet und letztlich dazu führte, dass ich seitdem noch mehr Lust auf’s Lesen habe. Vor einigen Tagen habe […] weiterlesen

Rai, Edgar - Nächsten Sommer
Rezension | »Nächsten Sommer« von

Ein kurzweiliger Spaß für einen sommerlichen Nachmittag auf dem Balkon oder im Park

Normalerweise gefällt mir ein Buch und daraufhin schaue ich nach weiteren Büchern des selben Autors. Wenn mir ein Buch besonders gut gefällt, kann es also durchaus vorkommen, dass ich anschließend einige Weitere des selben Autors lese. So ging es mir beispielsweise im vergangenen Jahr mit Simon Beckett. Nachdem ich so viele positive Stimmen zu seiner Reihe um David Hunter vernahm, kaufte ich »Die Chemie des Todes« und noch während der letzten Seiten, bestellte ich »Kalte Asche« und »Leichenblässe«. Bei »Nächsten Sommer« des in Berlin lebenden Autors Edgar Rai war es anders. Auf der Suche nach interessanter Literatur Berliner Autoren fiel mir Edgar Rai eher zufällig ins Auge – wegen seiner […] weiterlesen