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Film - No turning back
Film | »No Turning Back« von

No Turning Back

von am 1. September 2014, Hinterlasse einen Kommentar

Ich liebe Filme wie »127 Hours« und »Captain Phillips« – Filme, die es schaffen den Zuschauer in eine Hochspannung zu versetzen, dass ihm keine andere Möglichkeit bleibt als pausenlos darüber nachzusinnen, was der Protagonist noch versuchen könnte, um sich möglichst glimpflich aus dieser scheinbar hoffnungslosen Situation herauszukatapultieren. So erging es mir auch bei »No Turning Back« oder »Locke« wie er im Original heißt. Worum geht’s? Es ist Nacht. Ivan Locke fährt Auto und telefoniert währenddessen. Er befindet sich in einer ausweglosen Situation. Umkehren ist keine Option. No Turning Back. Und damit wäre alles gesagt. Mehr sollte man vor Filmbeginn nicht wissen. Leider wird in den meisten Zusammenfassungen meiner Meinung nach […] weiterlesen

Film – About Time
Film | »Alles eine Frage der Zeit« von

About Time – Alles eine Frage der Zeit

von am 27. August 2014, Hinterlasse einen Kommentar

Zeitreisen faszinieren die Menschheit schon eine kleine Ewigkeit. Mal ehrlich: Wer wünscht sich nicht, einfach in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen, den einen oder anderen gemachten Fehler rückgängig zu machen, ob nun privater, historischer oder zukünftiger Natur, den Zeitgeist einer längst vergangenen Epoche oder noch nicht existierenden real zu erleben oder an einem historisch oder zukünftig denkwürdigen Ereignis teilzunehmen. Verbinden die Schöpfer von »Notthing Hill« und »Tatsächlich Liebe« diesen zeitlosen Menschheitstraum mit Dingen des Herzens, dann kommt ein gefühlvoller und charmanter Film, wie »About Time« dabei heraus. Worum geht’s? An Silvester wird der 21-jährige Tim von seinem Vater in ein ganz besonderes Geheimnis eingeweiht, denn sämtliche Männer der Familie […] weiterlesen

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Film | »Elling« von

Elling

von am 17. März 2011, 2 Kommentare

Elling ist eine tragische Komödie so menschlich, witzig und zugleich unterhaltsam. Die beiden konträren Protagonisten, die ein wenig an Jean Reno und Gérard Depardieu in  »Der Killer und die Klette« erinnern, versuchen gemeinsam ihr Leben zu meistern und das ist schließlich eins der schwersten. Dargestellt werden Grübler Elling und Grobian Kjell durch Per Christian Ellefsen und Sven Nordin, die wohl auch schon im Theaterstück überzeugen konnten und in Norwegen zu Volkshelden wurden. Das nun beide eher als Außenseiter der Gesellschaft gelten und sich zu Beginn sehr schwer tun zurecht zu kommen, könnte mit einer Menge Mitleid quittiert werden – aber das Gegenteil ist der Fall und das macht den Film […] weiterlesen

film_dalarna
Film | » Zurück nach Dalarna!« von

Zurück nach Dalarna!

von am 17. März 2011, 2 Kommentare

Vorweg sei gesagt, bei diesem Film handelt es sich um das Debüt der Drehbuchautorin und Regisseurin Maria Blom. So etwas kann interessant und hilfreich sein, um einen Film und seine Umsetzung besser bewerten zu können. Über kleine Fehler lässt sich einfacher hinwegsehen, gelungene Teile können um so imposanter sein. Das ist bei Zurück nach Dalarna! aber gar nicht notwendig, denn die Geschichte um die Protagonistin Mia und ihre Familie und ihren provinzieller Hintergrund ist rund und eckig zugleich und zeigt uns letztlich, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Die Geschichte zeigt uns auch, wie es ist aus der Provinz zu fliehen und allein dadurch zum Außenseiter zu werden. Der […] weiterlesen

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Film | »Populärmusik aus Vittula« von

Populärmusik aus Vittula

von am 17. März 2011, Hinterlasse einen Kommentar

Vittula, Stadtteil von Pajala im hohen Norden von Schweden – dort ist der Autor des Buches auf dem der Film basiert selbst aufgewachsen, dort und zur Zeit des aufkeimenden Rock’n’Roll spielt diese Coming-of-Age-Geschichte. Zugegeben, als dritter Film an unserem skandinavischen Abend und wegen seiner doch sehr eigenen Sprache, ist es schwer auf ihn einzugehen. Wie schon in Zurück nach Dalarna! geht es um den Drang die Provinz zu verlassen, nur dass uns hier die Gründe gezeigt werden, die wie so oft in der Kindheit liegen. Es ist schwer als Kind und irgendwie einsam als Jugendlicher, das merken auch die beiden Freunde Matti und Niila, mit dem Unterschied, dass Niila im […] weiterlesen

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Film | »Mr. Magoriums Wunderladen« von

Mr. Magoriums Wunderladen

Ein aktueller Film ohne Überlänge. Super. Wir haben den Trailer im Kino gesehen und aus Sorge, es könnte eine flache Geschichte gespickt mit Hollywoodstars werden, den Besuch des Films vermieden. Stattdessen gab es für uns damals Das Kabinett des Dr. Parnassus – im Nachhinein, wie ich finde, genau die falsche Entscheidung, da mich Dr. Parnassus nicht wirklich gut unterhalten hat und nur schwach im Gedächtnis haften blieb. »Mr. Magoriums Wunderladen« hingegen entpuppte sich als wunderschöner Film mit viel Phantasie verbunden mit dem Glauben an die kleinen Wunder, die für Kinder und manchmal auch für Erwachsene so wichtig sind. Ein Spielzeugladen, der nur durch den Glauben an ihn leben kann, so […] weiterlesen

film_nursebetty
Film | »Nurse Betty« von

Nurse Betty

von am 27. Februar 2011, Hinterlasse einen Kommentar

Dieser Film ist teilweise so schwachsinnig, dass es schon wieder lustig ist und damit kultverdächtig. Das Leben als Seifenoper oder auch die Liebe dazu, darum geht es hier. Betty Sizemore, eine kleine Hausfrau aus den Südstaaten bricht auf, um ihre große Liebe, natürlich einen Chefarzt, für sich zurückzugewinnen. Die Vermischung aus Realität und Fiktion, die bei einigen nicht einmal eines Traumata bedarf wird hier perfekt zur Schau gestellt und findet dennoch ein schönes Ende. Viele Szenen sind dermaßen absurd, dass sie haften bleiben und jeder Charakter für sich ist wirklich klasse. Angefangen vom schmierigen Gebrauchtwagenhändler Aaron Eckhart – ganz anders schmierig als beim ebenfalls Thank You For Smoking – als […] weiterlesen

film_kartell
Film | »Das Kartell« von

Wieder eine Literaturverfilmung von Tom Clancy. Wieder Harrison Ford.

von am 25. Februar 2011, Hinterlasse einen Kommentar

Bei diesem Film handelt es sich um eine weitere Verfilmung eines Buches von Tom Clancy um den CIA Agenten Jack Ryan. Dieser wird – wie auch in Die Stunde der Patrioten – von Harrison Ford gespielt, erneut führt Phillip Noyce Regie. Vorweg sei gesagt, dass keiner von uns je einen Roman von Clancy gelesen hat, wir können also keine Vergleiche zur Vorlage anstellen. Diesmal geht es um die kolumbianischen Drogenbarone und reichlich Action-Szenen. Schaut man sich weitere Verfilmungen von Tom Clancy an, wie »Jagd auf Roter Oktober« oder »Der Anschlag«, merkt man schnell, dass sie sich alle um amerikanisches Heldentum drehen und äußerst patriotisch geben. Trotz der 136 Filmminuten und […] weiterlesen

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Film | »Das Wunder von Manhattan« von

Pro Weihnachten

von am 9. Februar 2011, 1 Kommentar

Auch wenn Weihnachten schon vorbei ist, ja sogar der Januar bereits geschafft, möchten wir euch diesen Film nicht vorenthalten. Nur so viel sei gesagt, er hat uns die Weihnachtszeit versüßt und ihr solltet ihn euch unbedingt auf der Liste der zu sehenden Filme für das nächste Weihnachten notieren. Es sind Szenen wie die Klage gegen den Weihnachtsmann, die dazu führen, dass sich halb New York vor dem Gerichtsgebäude versammlt, um zu zeigen, dass es »Pro Weihnachten« ist, die die Filme von John Hughes so zauberhaft werden lassen. Eben der John Hughes, der uns auch schon Kevin allein zu Haus oder Schöne Bescherung mit Chevy Chase bescherte. Manchmal sind Filme wie […] weiterlesen

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Film | »Das unvollendete Bildnis« von ,

Das unvollendete Bildnis

von am 17. Januar 2011, 2 Kommentare

Wer bis jetzt nur den großartigen Peter Ustinov in der Rolle des belgischen Detektivs Hercule Poirot gesehen hat, wird nun vielleicht etwas skeptisch sein. Zugegeben, ich war es auch. Aber keine Sorge – David Suchet interpretiert die Rolle des Hercule Poirot ebenso exzellent und ganz eigenständig. Ähnlich wie Heath Ledger und Jack Nicholson in den Rollen des Joker in Batman, können auch hier beide Darsteller die Rolle mit ganz eigenen Interpretationen ausfüllen. Dazu kommt, dass die äußerlichen Merkmale der literarischen Figur bei Suchet weitaus treffender erfüllt sind. Der Film überzeugt mit seiner Bildästhetik, guten Schauspielern und angenehmer Filmmusik. Wer genau aufpasst und seine kleinen grauen Zellen anstrengt, hat natürlich auch […] weiterlesen

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Film | »Amityville Horror« von

Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005)

von am 13. Januar 2011, 2 Kommentare

In unserer Lieblingsserie Gilmore Girls werden unter anderem eine Menge Filme empfohlen, die wir uns vorgenommen haben auch zu sehen. Amityville Horror wird in Folge 20 der Ersten Staffel erwähnt, als Lorelai das Haus von Emily beschreibt. Es handelt sich hierbei um einen klassischen Horrorfilm, wie er im Buch steht. Wer sich einfach mal ein bisschen gruseln möchte, wird hier sicher nicht enttäuscht. Alles ist dabei, vom verfluchten Haus über den Besessenen, die unsichtbare Spielgefährtin der kleinen Tochter, dem Klischee-Teenie-Kindermädchen und der im Wind quietschenden Schaukel, bis hin zum Pfarrer. Im Grunde ist auch schnell klar, was man erwarten kann. Lediglich das Ende lässt zwei Möglichkeiten zu – »Happy End« […] weiterlesen

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Film | »Willkommen, Mr. Chance« von

Willkommen, Mr. Chance

von am 13. Januar 2011, 2 Kommentare

Die größten Leidenschaften von Mr. Chance sind das Gärtnern und das Fernsehen. Sie faszinieren ihn auf kindliche Weise und helfen dabei die Welt, die ihm sonst so fremd ist, etwas besser zu verstehen. Dazu kommt seine zurückhaltende und liebenswerte Art, die in den Kreisen, in die er zufällig gerät, vollkommen falsch interpretiert wird. So entwickelt sich die sensible Geschichte zu einer unterhaltsamen Aneinanderreihung von Missverständnissen und Gärtnerweisheiten werden zu politischen Nachrichten. Peter Sellers spielt seine vorletzte Rolle des Mr. Chance bemerkenswert und sich selbst in die Herzen der Zuschauer, denn man muss ihn einfach mögen. Wer Geschichten wie Forrest Gump, Ich bin Sam oder Rain Man mag, wird auch Willkomen Mr. Chance lieben. Die […] weiterlesen

filme_schiffsmeldungen
Film | »Schiffsmeldungen« von

Schiffsmeldungen

von am 22. November 2010, 1 Kommentar

Du möchtest etwas über diesen Film erfahren? Nun zu aller erst handelt der Film von mir – Quoyles. Man bezeichnet mich im allgemeinen als langweilig doch wie der Film zeigen wird, ist mein Leben und meine Familiengeschichte alles andere als langweilig. Würde man mich fragen, würde ich wohl antworten mein Leben ist tragisch und sicher auch melancholisch – aber nicht langweilig. Melancholie bezeichnet einen seelischen Zustand von Schwermut oder Traurigkeit, der in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser oder Anlass zurückgeht. Tragisch heißt nach Aristoteles ein Ereignis, das zugleich Mitleid (mit dem Betroffenen) und Furcht (um uns selbst) erweckt. Bisher habe ich in Poughkeepsie gelebt doch mein Leben soll sich […] weiterlesen